27.04.2026

Podium zum Greifen nah – Defekt stoppt Tannert im Porsche

alt text

Julius Tannert und Beifahrer Pirmin Winklhofer mussten den zweiten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft bei der ADAC Rallye Sulingen vorzeitig beenden. Nach einer starken Performance und vielversprechenden Zeiten zwang ein technischer Defekt das Duo am Samstagvormittag zur Aufgabe – zu diesem Zeitpunkt lag das Team auf Gesamtrang drei und damit klar auf Podestkurs.

Die Rallye Sulingen präsentierte sich erneut als anspruchsvolle Veranstaltung mit schnellen Asphaltprüfungen und dem legendären Militärgelände als Schlüsselstelle. Tausende Fans entlang der Strecken und im Servicepark sorgten für eine großartige Atmosphäre. Besonders der Porsche 911 Rallye GT zog erneut viel Aufmerksamkeit auf sich und entwickelte sich zu einem echten Publikumsmagneten.

Nach einem erfolgreichen Shakedown starteten Tannert und Winklhofer gut in die Rallye. Bereits am Freitagabend lag das Duo auf einem starken dritten Gesamtrang. Auf der fünften Wertungsprüfung im Dunkeln setzte Tannert zudem mit einer Bestzeit ein deutliches Ausrufezeichen.

Auch der zweite Rallyetag begann vielversprechend. Auf der ersten Wertungsprüfung am Samstag verpasste Tannert die Bestzeit nur um 0,3 Sekunden. Im anschließenden Abschnitt auf dem anspruchsvollen Militärgelände konnte das Duo trotz schwieriger Bedingungen und wechselnder Gripverhältnisse mit den allradgetriebenen Fahrzeugen gut mithalten.

Doch etwa ab der Mitte der Prüfung traten technische Probleme am Fahrzeug auf. Zwar gelang es Tannert und Winklhofer noch, die Wertungsprüfung zu beenden, anschließend musste der Porsche jedoch mit einem Defekt an der Fahrwerksaufhängung abgestellt werden. Damit endete die Rallye für das Duo vorzeitig am Samstagvormittag.

„Wir haben an diesem Wochenende wieder viel gelernt. Der Speed war da, und wir konnten zeigen, dass wir mit dem Porsche auch auf diesen anspruchsvollen Prüfungen mithalten können. Umso ärgerlicher ist der Ausfall, aber genau solche Situationen gehören zur Entwicklung eines neuen Fahrzeugs dazu. Jetzt gilt es, die Erkenntnisse mitzunehmen und weiterzuarbeiten“, so Julius Tannert. Ein besonderer Dank gilt dem Team Motopark für einen erneut perfekt vorbereiteten Porsche 911 Rallye GT sowie Beifahrer Pirmin Winklhofer, der besonders im anspruchsvollen Militärgelände einen starken Job ablieferte.

Der Blick richtet sich nun nach vorne: Nach einer kurzen Pause wird das Team die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um beim nächsten Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft wieder anzugreifen. Dieser findet Anfang August bei der ADAC Rallye Mittelrhein statt.