12.10.2026

Tannert kämpft im Regen um den Sieg und wird Zweiter in der DRM

alt text

Starker Auftritt bei der ADAC 3-Städte-Rallye: Julius Tannert und Pirmin Winklhofer fahren im Porsche 911 Rally GT auf den vierten Gesamtrang und belegen Platz zwei in der Wertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Ein Reifenschaden kostet das Duo die Chance auf den DRM-Sieg.

Julius Tannert und Pirmin Winklhofer haben bei der ADAC 3-Städte-Rallye im Bayerischen Wald einen ihrer stärksten Auftritte im Porsche 911 Rally GT gezeigt. Nach zwölf anspruchsvollen Wertungsprüfungen in Deutschland und Österreich erreichte das Duo vom Team Motopark den vierten Gesamtrang. Unter den für die Deutsche Rallye-Meisterschaft gewerteten Teams bedeutete das Platz zwei. Nach vier Prüfungen am Freitag lagen Tannert und Winklhofer auf Gesamtrang vier. Auf den schnellen Strecken hielten sie mit der Spitze mit. Als am Samstagmittag Regen einsetzte und die Bedingungen zunehmend schwieriger wurden, spielte das Duo die Stärken seines Porsche und der Michelin-Reifen aus. Gleich bei seiner ersten Rallye-Prüfung im Regen mit dem Porsche fuhr Tannert eine Gesamtbestzeit und übernahm zwischenzeitlich die Führung in der DRM-Wertung. Auf der achten Wertungsprüfung folgte der Rückschlag: Ein Reifenschaden kostete rund eine Minute. Tannert und Winklhofer fielen zurück, kämpften sich mit einer weiteren Bestzeit im Regen jedoch wieder nach vorn und sicherten sich auf der letzten Prüfung noch Platz zwei in der DRM-Wertung.

„Wir haben alles aus unserem Porsche herausgeholt. Im Trockenen konnten wir auf den schnellen Prüfungen mithalten. Dass wir dann ausgerechnet bei unserer ersten Fahrt mit dem Porsche im Regen eine Gesamtbestzeit fahren und um den DRM-Sieg kämpfen, hat sicher einige überrascht“, sagt Tannert. „Der Reifenschaden ist bitter, weil am Ende genau diese Zeit gefehlt hat. Trotzdem bin ich ein bisschen stolz darauf, dass wir gezeigt haben, wie konkurrenzfähig wir auch bei solch schwierigen Bedingungen sind.“

Tannert bedankt sich bei der Mannschaft und seinem Beifahrer: „Danke an das Team Motopark für ein perfektes Paket, auch unter diesen schweren Bedingungen, und an Pirmin für seinen starken Job. Der euphorische Empfang der Fans auf der Zielrampe war ein besonderer Moment. Da hat man gespürt, welche Emotionen dieser Porsche auslöst.“

Der Blick richtet sich bereits auf die kommende Saison: „Wir wollen das Projekt gemeinsam mit dem Team weiterentwickeln und stehen dazu im Austausch mit ADAC und DMSB. Unser Ziel ist, mit dem Porsche im nächsten Jahr um den deutschen Titel kämpfen zu können. Dafür braucht es aus unserer Sicht Anpassungen im Reglement.“